Timm Klose
Er ist ein routinierter, erfahrener Kiter, und ist schon seit vielen Jahren im Wasser, an Land und im Schnee unterwegs, was ihn zu einem echten Alleskönner macht. Von Freeride, über Tricks bis hin zu Sprüngen verfügt er über ein weit- reichendes Repertoire und kennt sich nicht nur in Bayern mit den Spots und den Bedingungen bestens aus, sondern ist auch viel unterwegs, zB. in Ägypten, Fuerteventura, Sardinien etc.. Zeit ihn etwas genauer kennenzulernen:



Steckbrief:
- Alter: 45 Jahre
- Wohnort: München
- Beruf: Kaminkehrermeister
- Rider-Style: Allround / Freeride / Cross-Over
Kite-Ausrüstung:
- Tube-Kites: Duotone Evo SLS in 8, 10m, Duotone Juice 13m
- Soft-Kites: Flysurfer Soul 2 in 15m
- Single-Skin-Kites: Flysurfer Peak 5 in 11m
- Wing: Flysurfer Mojo 5.2
- Twin-Tip-Kiteboard: Duotone Jaime 136x41cm
- Directional: Duotone Fish SLS 5.3
- Mountainboard: Trampa Full-Carbon MTB
- Bar: Duotone Click-Bar Size: M
- Trapez: Mystic Stealth Harness Size: M
Im Interview: 10 Fragen an Timm Klose
1. Wie bist du zu dem Sport gekommen und was war dein „Aha-Moment“, als du wusstest: Das ist mein Sport?
Ich war als Packpacker oft an den schönsten Kitespots der Welt, konnte aber noch nicht kiten. Mich hat der Kite-Sport aber schon immer wahnsinnig fasziniert. Ich sah aber keine Möglichkeit, den Sport in Bayern auszuüben und habe mich erst nicht weiter darum bemüht. Deshalb habe ich auch sehr spät mit dem Sport angefangen. Dann haben wir eine wunderbare Tochter bekommen und ich habe ihr einen kleinen Drachen gekauft. Der Papa braucht auch ein Spielzeug und ich habe mir eine einfache kleine Sportlenkmatte besorgt. Das war der Moment, an dem ich wieder an das Kitesurfen dachte. Wie es der Zufall so will wollte ich mit meiner Tochter auf ein Drachenfest in Riem gehen und habe den Daniel von KiteFlyHigh kennengelernt., der mir mitteilte, dass er auch Kurse an Land mit richtigen Powerkites anbietet. Ich habe mich sofort ohne zu zögern angemeldet. Als ich das erste Mal an einem Kite hing und die unglaubliche Power, von der Natur angetrieben, den Elementen ausgeliefert spürte, wusste ich, das ist mein Ding! Ich wollte alles lernen, hab alles wie ein Windsüchtiger ausprobiert und aufgesaugt. Mir Kites gekauft, verkauft und so weiter. Irgendwann habe ich den Punkt erreicht, an dem ich im Wasser, an Land und im Schnee fahren konnte. Ab da war es nur noch Spaß Pur! Die Community ist auch toll und ich habe durch den Sport viele tolle Leute kennenlernen dürfen.
2. Erinnerst du dich an deinen allerersten Wasserstart? Wie lange hat es gedauert, bis du sicher fahren konntest?
Ich erinnere mich noch gut daran. Da muss jeder durch, sage ich nur! Lange dauert es nicht, bis man einmal ein paar Meter auf dem Brett zusammen bringt. Wichtig ist, dass man nicht aufgibt. Irgendwann kommt immer der Punkt, an dem es funktioniert.
3. Wo sieht man dich am meisten und welche Disziplin fährst du am liebsten (Freeride Freestyle, Big Air) und warum?
Da ich schon im mittleren Alter bin und versuche, wieder heil zur Arbeit und der Familie zu kommen am liebsten Freeride. Ich versuche mich gerne mal an neuen Tricks, ohne gleich ein sehr hohes Risiko einzugehen. Der Spaß steht im Vordergrund.
4. Welcher ist dein Lieblings-Spot zum Kite-Surfen / Land-Kiten in Bayern?
Kitesurfen: Ambach am Starnberger See und der Brombachsee Landkiten: Neubiberg auf der Landebahn
5. Du warst schon an vielen Spots auf der Welt unterwegs, welcher hat dir am besten gefallen und warum?
Ja, ich war schon auf einigen Spots, am besten gefallen, verrate ich nicht, denn jeder Spot ist auf seine Art besonders.
6. Wo würdest du gern mal zum Kiten hinfliegen und wen würdest du gern mal Kennenlernen aus der Kite-Branche?
Toll wäre mal so was abgefahrenes wie Aitutaki (Insel im Pazifischen Ozean) kennenlernen, da habe ich keinen besonderen Wunsch. Den Profis bei der Arbeit zusehen ist schon immer wieder faszinierend.
7. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, was würdest du dir als Equipment kaufen/ gönnen?
Auch schwierig, aber ich würde mir wahrscheinlich eine ganze Range Duotone EVO DLABs oder Rebel DLABs und Matten von Flysurfer kaufen.
8. Wie schätzt du das Risiko beim Kiten ein? Was war dein schlimmster Moment auf dem Wasser?
Man muss schon bei sich sein und aufpassen. Man sollte auch immer mal wieder überlegen, wie man sich retten könnte. Ich habe mir mal die Rotatorenmanschette und den Bizepsmuskel angerissen, war nicht so geil.
9. Was würdest du einem Anfänger/in empfehlen, wenn er/sie mit dem Sport anfangen möchte?
Nicht aufgeben, auf jeden Fall einen Kiteschein-Kurs machen, sich nicht erschlagen lassen von der schieren Masse, an Equipment auf dem Markt. Langsam einsteigen. Leider gibt es keinen „One-Fits-All-Kite“. Nicht immer das neueste Zeug kaufen. Das braucht es nicht.
10. Eine letzte Frage: Timm, Du hast eine kleine Tochter, würdest du ihr das Kiten beibringen / empfehlen, wenn sie irgendwann Interesse hätte?
Ja, ich würde meiner Tochter super gerne kiten beibringen. Bei uns läuft aber alles zwanglos, wenn sie Interesse zeigt und Freude an dem Sport hat, wäre es ein kleiner Traum für mich.
Danke für das nette Interview, Timm, und das du dir Zeit für uns genommen hast. (Interview vom 19.02.2026)
Timm ist Team-Rider / Ambassador bei KiteFlyHigh
Er ist ein wertvolles Mitglied unserer Community und stehts für eine nette Runde SmallTalk zu haben, hat immer ein offenes Ohr für Neulinge in unserem Sport, egal ob es um Equipment, Spots oder Allgemeines geht. Wir freuen uns, dass er in unserem Team ist und wünschen Ihm immer guten WInd und genug Wasser unterm Kiel. 🙂 KFH.





